Nach welchen Regeln transkribiere ich?

Für die Transkription von Interviews gibt es unterschiedliche Regeln. Welche bei einer Transkription verwende, hängt davon ab, ob der Schwerpunkt auf dem Inhalt oder auf sprachwissenschaftlichen Aspekten liegt.

Im Regelfall verwende ich die Regeln nach Dresing/Pehl (Quelle: "Praxisbuch Interview, Transkription & Analyse" von Dresing/Pehl).

Wenn Sie keine "offiziellen" Regeln brauchen oder wollen, hat sich die Beschränkung auf nachfolgende Angaben bei den meisten meiner Kunden als praktikabel herausgestellt:

  • Zeitmarken entweder alle fünf Minuten oder nur bei nicht verstandenen Stellen.
  • Unverstandene Stellen werden mit ??? und Zeitmarke gekennzeichnet.
  • Benennung der Gesprächspartner mit "Interviewer/in" und "Interviewpartner/in", jeweils fett und dazugehöriger Redebeitrag in neue Zeile.
  • Abgebrochene Sätze werden mit "..." gekennzeichnet.
  • Emotionale Äußerungen wie lacht, schmunzelt etc. oder wenn der Befragte erst überlegt, bevor er antwortet, setze ich in Klammern bei der betreffenden Passage.
  • Eigennamen werden getippt, wie gehört und mit "*" versehen; auf Wunsch anonymisiert durch z.B. "XY"

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen