Die Papierformate

Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland wurde 1922 durch das Deutsche Institut für Normung festgelegt. Diese Norm wird außer in USA, Japan und Mexiko (und vermutlich ein paar anderen Staaten) weltweit verwendet. Die gebräuchlichsten DIN-Formate sind die mit einem "A": DIN A4, DIN A5, DIN A6. Je größer die Zahl nach dem "A" ist, desto kleiner ist das Papierformat. Als Start zur Berechnung der DIN A-Formate wird DIN A0 (B = 841, H =  1189 mm) verwendet, ein Blatt Papier mit einer Fläche von einem Quadratmeter.

Das Verhältnis von Länge zu Breite entspricht der Wurzel aus 2, also 1,41. Das bedeutet, wenn ein Zeichen, das im DIN A4-Format gedruckt wird, 1 cm hoch ist, hat es im nächst größeren Format DIN A3 eine Höhe von 1,41. Den Faktor 1,41 kennen Sie vielleicht von der Vergrößerungsfunktion bei Fotokopierern.

Die jeweils nächstkleinere Größe erhält man, wenn man ein DIN-Format in der Mitte der langen Seite halbiert: Falten Sie ein hochkant vor Ihnen liegendes DIN A4-Blatt in der Mitte, dann erhalten Sie das nächstkleinere DIN A5 - im Querformat. Einmal drehen und Sie haben das klassische Maß eines Schulhefts.

Die gängigsten DIN A-Formate:

DIN A3 mit B = 297 mm x H = 420 mm - kleines Plakat

DIN A4 mit B = 210 mm x H = 297 mm - das am häufigsten verwendete Format

DIN A5 mit B = 148 mm x H = 210 mm - das klassische kleine Schulheft

DIN A6 mit B = 105mm x H = 148 mm - die klassische Postkarte

Daneben gibt es noch weitere DIN-Formate mit "B", "C" und "D" und Unterformate. Das Fomat DIN DL z.B. entspricht dem sehr häufig verwendeten breiten Briefumschlag (mit Fenster).

 

 

 

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